Zur Therapie verwende ich einige Hilfsmittel, die ich hier kurz vorstellen möchte:

 

Entspannungsmusik zur Therapie empfinde ich als sehr wichtig. Denn so schafft man sich erst mal eine angenehme Stimmung. Bei meiner Sammlung an Entspannungs - CD`s habe ich auch einige mit Sprecher dabei. Dies ist dann schon fast wie autogens Training, was ich ca. 1x die Woche durchführe. Dazu noch 2 - 3x in der Woche eine Art Meditation, um Ruhe und Entspannung in sich zu fühlen.

 

Eine physiotherapeutische Anleitung ist bei diesen hier aufgeführten Hilfsmittel absolut notwendig!!!

 

Flutter:  dies könnte man als eine Art Pfeife bezeichnen, in der sich beim hineinpusten eine Kugel im Luftstrom bewegt. Beim richtigen hinein pusten entstehen im Brustkorb Kaliberschwankungen, die den Schleim in der Lunge lösen und so mit der Atemluft und Drainage heraus geatmet werden kann. Der Flutter kann wie die Inhaletetten nach dem Gebrauch desinfiziert oder Sterilisiert werden.

Cornette:  dies ist ein gekrümmtes Plastikrohr, in dem sich im Inneren eine Art Gummischlauch befindet. Auch hier entstehen Vibrationen im Brustkorb beim richtigen hinein pusten und der Schleim kann sich so lösen und kann wie beim Flutter entfernt werden. Dies Gerät ist allerdings in der Tongebung nicht gut Gruppen geeignet:-)  Auch dies Gerät kann nach Gebrauch desinfiziert werden. In den Gummischlauch sollte man allerdings ein Strohhalm oder ähnliches stecken, damit dieser nicht ganz zu klebt, und sich Bakterien nicht entfernen lassen.

Stenoseröhrchen:  dies sind kleine Plastikröhrchen, die wie eine Art Lippenbremse sind. Es hat den Vorteil gegenüber der Lippenbremse, daß man bei Atemnot passiv durch das Röhrchen ausatmen kann, und sich unter Umständen so schon sehr schnell selber helfen kann, weil man nichts selbst machen braucht. Bei der Lippenbremse muß man selbst sehen wie weit  oder eng muß ich jetzt bremsen..... und das ist ja im Eifer des Gefechts nicht immer leicht...  Dazu kann man auch schnell mal einen Kugelschreiber aufschrauben, und das entstandene Röhrchen Zweck entfremden. Die Stenoseröhrchen kann man gut in der Hosentasche mit nehmen, um sich so auch mal gut beim Treppesteigen zu helfen. Sie sollten aber nicht zu lange benutzt werden, sondern durch neue ersetzt werden.

Blow-boddle:  damit meine ich ein mit Wasser gefüllten kleinen Eimer und ein Wasserschlauch, man kann auch einen Waschmaschinenschlauch verwenden. Hierbei wird durch den Schlauch ins Wasser ausgeatmet. Erst passiv, dann lange aktiv. Je nach dem, wie tief man den Schlauch ins Wasser hält, entsteht ein unterschiedlicher Druck. Es soll ein angenehmes Gefühl bei dieser Art der Ausatmung entstehen, dadurch öffnen sich die Bronchien, auch die unteren Kleinen kommt man so gut dran. So kann man den Schleim gut lösen und ihn mit Drainage heraus arbeiten. Der Eimer sollte während der Therapie mit einem Handtuch oder Deckel abgedeckt sein, da sich in den aufsteigenden Aerosolen Pseudomaonaden bilden, die man nicht wieder einatmen sollte. Den Eimer und den Schlauch sollte man nach Gebrauch gut abwaschen und trocknen.  

Pepsystem:  dies ist eine Ausatemhilfe, mit der eine verlängerte Ausatmung erreicht werden soll. Auch hier soll ein angenehmes Gefühl bei der Ausatmung entstehen, damit sich die großen und die unteren kleinen Bronchien öffnen können, um den Schleim gut mit der Drainage heraus arbeiten zu können. Zu diesem Gerät ist aber eine gute Technik notwendig, weil man sich auch leicht zuatmen kann. Das Pepsystem kann auch nach dem Gebrauch leicht desinfiziert oder sterilisiert werden.

Bademantelgürtel:  diesen verwende ich, wenn ich mal wieder nicht genau weiß, wo meine seitlichen Bauchmuskeln sind, die ich ja nun mal für die Drainage brauche. Außerdem kann man mit Hilfe des Gürtels auch passiv an die Ausatmung herangehen, was manchmal erleichternd sein kann.

Terraband:  ich verwende das Terraband zur Stärkung der gesamten Muskulatur. Unter Anleitung meiner KG und eines Sporttherapeuten habe ich einige Übungen mitbekommen, die sowohl zum Aufbau als auch zur Mobilisierung taugen. Der Vorteil bei diesen Bändern ist, daß man sie in verschiedenen Stärken bekommen kann. Die Farben und Stärken des originalen Bandes sind: gelb, rot, grün, blau und schwarz.

Igelball:  dies ist ein kleiner Gummiball mit Stacheln, der sehr wohl tut, wenn man ihn langsam und entspannt über den gesamten Körper rollt. Es ist hier aber angebracht, in Partnerübung zu arbeiten.

Igelrolle:  dieser ist dem Igelball ähnlich, ist aber aus Metall und wird mit Batterien zum Vibrieren gebracht. Hier ist es sehr entspannend und wohltuend, wenn man damit über Rücken, Brustkorb und Schultern rollt.

Pezziball:  diesen nutze ich um mir nach längerem Liegen Bewegung zu verschaffen. Außerdem kann man gute Dehnungen der Seiten- und Bauchmuskulatur erreichen. Auch dient er gut zum Sitzen bei Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur und für Übungen mit dem Terraband und dem Stab.

 

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